
Die Stadt Duisburg hat am Sonntag, 21. Juni 2026, eine größere Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Im Fokus standen dabei Parkverstöße an der Masurenallee und im Landschaftsschutzgebiet am Kalkweg. Beteiligt waren die Verkehrsüberwachung und der Städtische Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes. Nach Angaben der Stadt ging es um Gefahrenabwehr, die Durchsetzung von Verboten und die Aufklärung der Menschen vor Ort. Gerade bei sommerlichem Wetter zieht es viele Duisburgerinnen und Duisburger in Grünanlagen und an beliebte Aufenthaltsorte. Deshalb will die Stadt dort auch weiterhin sichtbar kontrollieren.
Viele Parkverstöße im Landschaftsschutzgebiet
Bei der Kontrolle leitete die Stadt 60 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Parkens im Landschaftsschutzgebiet ein. Hinzu kamen 56 weitere Verwarnungsgelder oder Anzeigen wegen anderer Parkverstöße. Dazu zählten laut Stadt unter anderem das Parken im absoluten Halteverbot, in Feuerwehrzufahrten und außerhalb markierter Parkflächen. Zwölf Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Zahlen zeigen, dass sich viele Autofahrer nicht an die geltenden Regeln gehalten haben. Vor allem in sensiblen Bereichen wie Landschaftsschutzgebieten sieht die Stadt darin auch ein Sicherheitsproblem.
Grillen in Duisburg nur nach klaren Regeln erlaubt
Am Sonntag lag der Graslandfeuerindex laut Stadt bei Stufe 3. Damit war das Grillen auf ausgewiesenen Grillflächen erlaubt, außerhalb dieser Flächen aber nicht. Die Einsatzkräfte verhängten zwei Verwarnungsgelder wegen Grillens außerhalb ausgewiesener Grillflächen. Weitere Anzeigen und Verwarnungen gab es unter anderem wegen unerlaubter Sondernutzung, Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz und wegen unsachgemäßer Müllentsorgung. Nach Angaben der Stadt führten die Mitarbeiter außerdem viele Informationsgespräche. Durch die hohe Präsenz seien weitere Verstöße teils schon im Vorfeld verhindert worden.
Brandgefahr in Duisburg könnte weiter steigen
Die Stadt Duisburg rechnet in den nächsten Tagen weiter mit trockenem Wetter und hohen Temperaturen. Dadurch könnte der Graslandfeuerindex ab Mittwoch, 24. Juni 2026, wieder Stufe 4 erreichen. Dann ist das Grillen im öffentlichen Raum aus Brandschutzgründen generell verboten, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen ohnehin das ganze Jahr über untersagt. Die Stadt kündigt an, die Kontrollen bei passender Wetterlage auch künftig konsequent fortzusetzen.
So ordnet die Stadt die Kontrollen ein
Die Stadt teilt mit: „Ziel der Maßnahmen war die Gefahrenabwehr, die konsequente Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote sowie die präventive Aufklärung der Bevölkerung.“ Nach Angaben der Verwaltung stießen die Einsätze „erneut überwiegend auf positive Resonanz“. Damit setzt Duisburg den Kurs aus den vergangenen Wochen fort. Schon zuletzt hatte die Stadt an Seen, in Grünanlagen und rund um bekannte Aufenthaltsorte verstärkt kontrolliert. Vor allem bei sommerlichem Wetter stehen Grillverbote, Müll und Falschparker regelmäßig im Fokus.
