
Am 18. Oktober soll in Duisburg eine Reise mit Gesprächen an Bord von Luxuszügen beginnen. Ziel ist die chinesische Stadt Xi’an, die am 4. November erreicht werden soll. Hinter dem Projekt steht die Unternehmerin Jovanka Porsche. Sie möchte ein Konferenzformat mit mehr Zeit für persönliche Gespräche erproben. Diskutiert werden soll unter anderem über Stadtplanung, Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit.
Von Duisburg geht es nicht durchgehend per Zug nach China
Die Reise führt zunächst mit dem Zug von Duisburg nach Istanbul. Danach ist ein Flug ins usbekische Samarkand vorgesehen. Von dort geht es mit einem weiteren Zug nach Almaty in Kasachstan. Ab der chinesisch-kasachischen Grenzstadt Khorgos soll ein dritter Zug die Gäste nach Xi’an bringen. Die Strecke von Duisburg nach China wird also nicht vollständig auf der Schiene zurückgelegt.
Warum die Reise am Duisburger Hafen beginnt
Den Startort hat Porsche nach eigenen Angaben bewusst gewählt. „Duisburg haben wir wegen der Symbolik ausgesucht“, sagt die Unternehmerin. Der Duisburger Hafen ist ein wichtiger Umschlagplatz und über eine Güterzugstrecke mit China verbunden. Auf der Teilnahmeliste stehen laut den Veranstaltern rund 80 Namen, doch jeweils nur etwa 30 Menschen sollen gleichzeitig an Bord sein. Viele Gäste reisen deshalb nur auf einer Teilstrecke mit.