
Duisburg ist als „Europäische Unternehmerregion 2027“ ausgezeichnet worden. Der Europäische Ausschuss der Regionen verlieh der Stadt den Titel am 14. Oktober 2026 in Brüssel. Die Auszeichnung heißt kurz EER. Sie würdigt Strategien, die Unternehmertum, kleine und mittlere Unternehmen sowie nachhaltiges Wachstum fördern. Neben Duisburg erhielten die rumänische Region Nordost und die italienische Region Umbrien den Titel für 2027.
Duisburger Strategie setzt auf kleinere Unternehmen
Duisburg will den wirtschaftlichen Wandel der Stadt mit konkreten Projekten gestalten. Im Mittelpunkt stehen kleine und mittlere Unternehmen. Sie sollen Unterstützung bekommen, wenn sie digitale Technik einsetzen und umweltfreundlicher wirtschaften wollen. Wichtige Themen sind Künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft und neue Fähigkeiten für eine sich wandelnde Arbeitswelt. Mit dieser Strategie überzeugte Duisburg die Jury.
KI, Kreislaufwirtschaft und Logistik in Duisburg
Mit dem Programm „KI für KMU“ unterstützt Duisburg kleinere und mittlere Firmen bei digitalen Lösungen. Die Unternehmen sollen diese Lösungen auch in ihre Arbeitsabläufe einbinden können. Die Projekte „Circular.NiederRhein“ und „DU.zirkulär“ beschäftigen sich mit Kreislaufwirtschaft. „CellPort“ soll die Logistik digital und technisch weiterentwickeln. Zur Strategie gehören außerdem die europäischen Vorhaben „JETSKIR“ und „Accelerate GDT“.
Duisburg will Zusammenarbeit in Europa ausbauen
Die Bewerbung entstand unter Federführung der städtischen Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Duisburg Business & Innovation (DBI). Deren Geschäftsführer Rasmus C. Beck nahm die Auszeichnung für die Stadt entgegen. Oberbürgermeister Sören Link sieht darin eine Anerkennung für Duisburg und seine Unternehmen. „Heute geht es darum, unsere industrielle Stärke mit neuen Technologien und innovativen Geschäftsmodellen zu verbinden“, sagt Link. Im Auszeichnungsjahr 2027 will Duisburg die Zusammenarbeit mit europäischen Partnerregionen ausbauen.