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Spatenstich für die neuen Anlagen im Energiepark Wanheim
© Stadtwerke Duisburg
Spatenstich für die neuen Anlagen im Energiepark Wanheim
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Duisburg investiert 200 Millionen in Energiezukunft

Die Stadtwerke Duisburg modernisieren den Energiepark Wanheim für rund 200 Millionen Euro. Welche Technik geplant ist und wann die neuen Anlagen starten sollen.

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Die Stadtwerke Duisburg haben zusammen mit ihren Projektpartnern den symbolischen Spatenstich für die Modernisierung des Energieparks Wanheim gesetzt. Am Standort des Heizkraftwerks III sollen in den nächsten Jahren mehrere neue Erzeugungsanlagen entstehen. Sie ersetzen den bisherigen Block A des Gaskraftwerks, der Mitte 2027 außer Betrieb gehen soll. Nach Angaben der Stadtwerke fließen rund 200 Millionen Euro in das Projekt. Damit gehört der Umbau zu den wichtigsten Vorhaben für die künftige Fernwärmeversorgung in Duisburg. Ziel ist es, die Wärmeerzeugung Schritt für Schritt klimaschonender aufzustellen.

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Neue Technik für Fernwärme in Duisburg

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Geplant sind Rheinwasser-Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke und Elektrokessel. Die verschiedenen Anlagen sollen künftig entweder gleichzeitig Strom und Fernwärme erzeugen oder Strom gezielt für die Wärmeerzeugung nutzen. Ein zentraler Baustein sind vier große Wärmepumpen, von denen zunächst drei mit jeweils 15 Megawatt thermischer Leistung gebaut werden sollen. Eine vierte Anlage ist für einen späteren Ausbauschritt vorgesehen. Außerdem sollen bis zu 15 neue BHKW-Module entstehen, zunächst zehn und später weitere fünf. Ergänzt wird das System um bis zu zwei Elektrokessel mit jeweils 30 Megawatt thermischer Leistung.

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Was am Standort Wanheim geplant ist

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Die Stadtwerke setzen in Wanheim auf ein Zusammenspiel mehrerer Technologien. Die Wärmepumpen sollen thermische Energie aus dem Rheinwasser nutzbar machen. Nach Angaben der Stadtwerke bleiben Rheinwasser und Fernwärmewasser dabei in getrennten Kreisläufen. Die neuen Blockheizkraftwerke erzeugen Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung und kommen zusammen auf rund 67 Megawatt elektrische sowie rund 80 Megawatt thermische Leistung. Sie sind außerdem wasserstofffähig und können bereits jetzt eine Beimischung von 20 Prozent verarbeiten. Wenn Wasserstoff später in ausreichender Menge verfügbar ist, soll auch ein vollständiger Betrieb mit Wasserstoff möglich sein. Die neuen Anlagen sollen bis Ende 2029 in Betrieb gehen.

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