
Der MSV Duisburg macht den Auftakt in der neuen Staffel der Doku-Reihe „Meine Heimat. Mein Verein.“ im WDR-Fernsehen. Die erste Folge rückt den Traditionsclub aus Meiderich und seine besondere Bedeutung für die Stadt in den Mittelpunkt. Im Zentrum steht die Frage, was es für Menschen in Duisburg bedeutet, wenn ein Fußballverein weit mehr ist als ein Sportclub.
MSV für viele in Duisburg mehr als Fußball
Der MSV Duisburg gilt für viele Fans seit Jahrzehnten als Herzensverein. Die „Zebras“ stehen für Tradition, emotionale Fußballmomente und eine enge Verbindung zur Stadt "zwischen Rhein und Ruhr". In der Ankündigung zur neuen Staffel wird der Club als „Malocher“-Verein beschrieben, der eng mit Duisburg und den Folgen des Strukturwandels verbunden ist. Gerade diese Mischung aus Stolz, Krisenerfahrung und Treue prägt das Bild des Vereins bis heute. Auch sportlich bewegte Jahre haben daran wenig geändert. Für viele Anhänger bleibt der MSV ein Teil des eigenen Lebensgefühls.
Duisburger Journalistin erzählt die Geschichte
Erzählt wird die MSV-Folge von Siham El-Maimouni, die in Duisburg geboren wurde und hier aufgewachsen ist. Dadurch bekommt die Doku auch eine persönliche Ebene. Im Fokus stehen nicht nur bekannte Vereinsmythen und sportliche Fakten, sondern vor allem die emotionale Bindung vieler Menschen an den MSV. Die Sendung will zeigen, wie eng Stadtgeschichte und Vereinsgeschichte miteinander verbunden sein können. Genau das dürfte besonders für Duisburger spannend sein.
Premiere im UCI nur über Anmeldung
Wer die Folge früher und gemeinsam mit anderen sehen möchte, kann das schon vor der TV-Ausstrahlung tun. Am 29. Juli 2026 um 19 Uhr wird „Duisburg und der MSV“ im UCI in Duisburg gezeigt. Dort sollen auch einige Mitwirkende dabei sein. Allerdings muss man sich vorab für die Tickets anmelden. Den Link zur Anmeldung findet ihr hier.
Wer die MSV-Folge auf der Couch gucken möchte muss zwei Tage länger warten: am 31. Juli 2026 um 20:15 Uhr wird die Doku im WDR Fernsehen ausgestrahlt.