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Duisburg hat laut Analyse höchste Adipositas-Quote
© Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Service
Duisburg auf traurigem Spitzenplatz beim Übergewicht
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Duisburg hat laut Analyse höchste Adipositas-Quote

Duisburg hat laut einer aktuellen Analyse den höchsten Adipositas-Anteil unter Deutschlands größten Städten. Was hinter den Zahlen steckt.



Veröffentlicht: Freitag, 19.06.2026 09:07

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Duisburg steht bei einem Gesundheitsthema auf einem traurigen Spitzenplatz. Nach einer Analyse des Health-Tech-Unternehmens Voy hat die Stadt unter den 20 größten Städten Deutschlands den höchsten Anteil an Menschen mit Adipositas, schreibt die WAZ. Demnach sind 11,52 Prozent der Duisburgerinnen und Duisburger betroffen. Das wäre mehr als im Bundesdurchschnitt, der laut der Auswertung bei 10,5 Prozent liegt.

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So wurde für Duisburg gerechnet

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Für die Analyse wurden laut den Angaben Daten aus dem Gesundheitsatlas Deutschland mit aktuellen Bevölkerungszahlen der jeweiligen Städte kombiniert. So sollten vergleichbare Werte für die 20 größten Städte Deutschlands entstehen. Auch andere Städte im Ruhrgebiet liegen demnach über dem Bundesdurchschnitt. Für Essen nennt die Auswertung einen Wert von 11,36 Prozent. Niedrigere Werte finden sich laut Voy vor allem in süddeutschen Städten und klassischen Universitätsstädten. Den niedrigsten Anteil im Vergleich habe Münster mit 6,90 Prozent.

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Adipositas ist eine chronische Krankheit

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Adipositas ist mehr als nur Übergewicht. Das Robert Koch-Institut beschreibt Adipositas und Übergewicht als wichtige Gesundheitsprobleme; Adipositas gilt auch in der Berichterstattung und in medizinischen Zusammenhängen als chronische Erkrankung. Sie erhöht das Risiko für Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck. Damit geht es nicht nur um einzelne Lebensgewohnheiten, sondern um ein breites Gesundheitsthema. Die Zahlen aus Duisburg rücken genau diese Entwicklung jetzt wieder in den Fokus.

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Expertin nennt mögliche Ursachen

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„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Adipositas längst kein individuelles Randthema mehr ist“, sagt Dr. Sarah Bechstein, Mitgründerin von Voy. Regionale Unterschiede würden unter anderem durch Einkommen, Gesundheitsbildung, Zugang zu Präventionsangeboten und Lebensstil beeinflusst. Bechstein fordert deshalb niederschwellige Aufklärung, moderne medizinische Unterstützung und einen offeneren Umgang mit dem Thema. Diese Einordnung ist Teil der Voy-Analyse und sollte entsprechend als Einschätzung der Anbieterin verstanden werden. Für den Artikel ist wichtig: Die Zahlen beschreiben eine Entwicklung, liefern aber allein noch keine vollständige Erklärung für die Ursachen in Duisburg.

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