
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in Bussen und Bahnen vor. Neben den täglichen Prüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auch auf Schwerpunktkontrollen. Dabei werden Fahrgäste über mehrere Stunden konsequent überprüft. Eine solche Sonderkontrolle hat am Donnerstag, 23. April, an der Haltestelle „Rhein Ruhr Halle“ in Hamborn stattgefunden. Nach Angaben der DVG waren dabei auch Einsatzkräfte der Polizei Duisburg vor Ort. Ziel der Aktion war es, Fahrgäste auf gültige Fahrscheine zu kontrollieren.
3.461 Fahrgäste wurden überprüft
Bei der mehrstündigen Kontrolle hat das Personal der DVG und die Polizei insgesamt 3.461 Fahrgäste kontrolliert. Dabei wurden 172 Menschen ohne gültiges Ticket angetroffen. Solche Schwerpunktkontrollen ergänzen die regulären Ticketprüfungen im Alltag. Aus Sicht des Verkehrsunternehmens soll so das Fahren ohne Fahrschein eingedämmt werden.
Die DVG weist darauf hin, dass Fahren ohne Ticket kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine Straftat. Wer wiederholt ohne gültigen Fahrschein in Bussen oder Bahnen erwischt wird, bekommt deshalb eine Strafanzeige. Als Wiederholungstäterinnen und Wiederholungstäter gelten nach Angaben der DVG Fahrgäste, die zweimal ohne gültiges Ticket angetroffen wurden. Das erhöhte Beförderungsentgelt liegt bei 60 Euro. Die Zahlung dieses Betrags führt aber laut DVG nicht dazu, dass weitere Konsequenzen entfallen.