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Duisburg gewinnt Sportaustausch mit Calais
© SSB Duisburg
Sportaustausch Duisburg - Calais
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Duisburg gewinnt Sportaustausch mit Calais

Duisburg hat den Sportaustausch mit Calais mit 10:6 gewonnen. Mehr als 200 Jugendliche waren dabei. Welche Sportarten den Ausschlag gaben.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 09:05

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Duisburg hat den 44. Sportaustausch mit der Partnerstadt Calais gewonnen. Die Duisburger Sportjugend setzte sich bei der diesjährigen Auflage mit 10:6 durch. Damit bleibt der „Pott“ im Ruhrpott, während der Deckel nach Calais reist. Diese besondere Aufteilung des Freundschaftspokals ist beim jährlichen Vergleich der beiden Partnerstädte Tradition. Im vergangenen Jahr hatte noch die französische Hafenstadt den Städtevergleich für sich entschieden. Insgesamt nahmen laut Pressemitteilung mehr als 200 Jugendliche an dem Austausch teil.

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Siegerehrung im Duisburger Rathaus

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Die offizielle Siegerehrung fand am Sonntag im Ratssaal des Duisburger Rathauses statt. Dort nahmen Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn und Cyril Pollet, Präsident des Office Municipal des Sports et des Loisirs de Calais, den symbolischen Tausch am Pokal vor. Peter Serfort, Geschäftsführer des Stadtsportbunds Duisburg, hatte den Deckel der Trophäe mitgebracht. Cyril Pollet brachte den anderen Teil des Pokals aus Calais mit. In der Gesamtbilanz liegt Duisburg damit weiter vorne. Seit dem ersten Sportaustausch im Jahr 1980 kommt Duisburg jetzt auf 26 Siege, Calais auf zwölf, dazu gab es sechs Unentschieden.

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Acht Sportarten entschieden in Duisburg über den Sieg

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Auf dem Programm standen in diesem Jahr acht Sportarten. Duisburg gewann im Fußball der weiblichen U15, im Hockey, im Schwimmen und im Tischtennis. Calais setzte sich im Handball und in den Staffelwettbewerben der Leichtathletik durch. Im Segeln und beim Schießen wurden die Punkte geteilt. Aus Sicht des Teams Duisburg endeten die Wettbewerbe unter anderem mit 3:2 im Fußball, 5:1 im Hockey und 242:152 im Schwimmen. Das Gesamtergebnis lautete am Ende 10:6 für Duisburg.

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Sportjugend aus Duisburg setzt auch auf Freundschaft

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Für die Verantwortlichen stand nicht nur der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. Peter Serfort betonte laut Pressemitteilung bei der Siegerehrung, dass die Begegnung der jungen Menschen wichtiger sei als Titel und Trophäen. Schon während der Wettkämpfe sei das deutlich geworden. Nach dem Hockeyvergleich hatten Eltern vom Club Raffelberg ein Büfett vorbereitet. Auch nach dem Fußballspiel bei der TS Rahm blieben alle noch zusammen. Der Städtevergleich trägt deshalb bewusst den Titel „Sportaustausch“.

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Toeppersee und Rathaus als Orte des Austauschs

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Ein Höhepunkt des Wochenendes war nach Angaben der Veranstalter die Sportlerfete an der Wasserskianlage am Toeppersee. Peter Serfort, Geschäftsführer des Stadtsportbundes, sagt laut Pressemitteilung: „Da war aller Konkurrenzkampf vergessen. Alle wollten vor allem eins: den gemeinsamen Abend genießen.“ Im Zelt wurde gefeiert und getanzt, außerdem wurde gemeinsam Beach-Volleyball gespielt. Der Sonntag stand dann im Zeichen des offiziellen Freundschaftsfests im Rathaus. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Uni Duisburg-Essen verabschiedeten sich die Jugendlichen mit Blick auf das nächste Jahr. Dann ist Calais Gastgeber des 45. Sportaustauschs.

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Diese Duisburger Vereine waren dabei

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Für Duisburg traten Talente aus mehreren Vereinen an. Im Fußball war die TS Rahm dabei, im Handball die HSG Duisburg-Süd. Das Hockeyteam kam vom Club Raffelberg, die Leichtathletik von Eintracht Duisburg. Im Schießen trat der PSV Duisburg an, im Schwimmen das Schwimmteam Duisburg. Das Segeln übernahm der Wassersportklub Rumeln-Kaldenhausen. Im Tischtennis bestand das Team aus mehreren Vereinen.

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