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Duisburg feiert Marathon-Rekord mit Weltrekord
© Funke Foto Service / Frank Oppitz
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Duisburg feiert Marathon-Rekord mit Weltrekord

Der Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg meldet 9.341 Teilnehmende, starke Sieger und einen Weltrekord. Warum das Event 2027 noch größer werden soll.

Veröffentlicht: Montag, 11.05.2026 03:30

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Der 43. Rhein-Ruhr-Marathon hat in Duisburg eine neue Bestmarke erreicht. Nach Angaben der Veranstalter meldeten sich insgesamt 9.341 Läuferinnen und Läufer für die verschiedenen Rennen an. Im Vorjahr standen noch 8.969 Namen auf der Startliste. Damit wächst die Veranstaltung weiter. Organisiert wurde das Event vom Stadtsportbund Duisburg zusammen mit dem LC Duisburg.

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Sieger, Bestzeiten und ein Weltrekord in der Arena

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Auch sportlich hat der Marathon in Duisburg für starke Geschichten gesorgt. Bei den Männern gewann der Bochumer Elias Kroll bei seinem ersten Start in Duisburg in 2:28:06 Stunden. Bei den Frauen setzte sich Katharina Wehr vom ASV Duisburg in 2:50:29 Stunden durch. Für sie war es bereits der vierte Sieg beim Rhein-Ruhr-Marathon. Beide Sieger liefen dabei persönliche Bestzeiten. Zusätzlich gab es einen Weltrekord: Extremsportler Joey Kelly lief gemeinsam mit Läuferinnen und Läufern aus 41 Nationen die 42 Kilometer. Laut Veranstalter holten die insgesamt 42 Beteiligten damit den Rekord für die meisten Nationalitäten bei einem gemeinsamen Zieleinlauf.

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Duisburg punktet mit Strecke, Stimmung und Organisation

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Neben den Ergebnissen spielte auch die Atmosphäre entlang der Strecke eine große Rolle. Nach Schätzung der Veranstalter verfolgten etwa 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer das Rennen. Katharina Wehr sagte über die Stimmung in Duisburg: „Es ist großartig, was die Leute hier auf die Beine stellen, und das trägt einen ganz besonders.“ Auch Halbmarathon-Sieger Simon Bong lobte die Bedingungen. In der Medienrunde nach dem Rennen sagte er: „Das ist eine der schnellsten Strecken in Deutschland.“ Bei den Frauen gewann über die 21,1 Kilometer Milla Primke aus Dortmund in 1:22:25 Stunden.

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Viele Helfer sorgen für einen ruhigen Marathon-Tag

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Damit das Großereignis in Duisburg reibungslos laufen konnte, waren viele Menschen im Einsatz. Nach Angaben der Veranstalter halfen insgesamt mehr als 2.000 Personen mit, darunter über 1.000 Ehrenamtliche. Die Johanniter-Unfall-Hilfe war mit mehr als 100 Kräften vor Ort. Norman Hoffmann, Leiter der Johanniter-Unfall-Hilfe, registrierte demnach 22 Einsätze. Schwere Fälle gab es nicht. Oberbürgermeister Sören Link schickte die Teilnehmenden am Morgen auf die Strecke durch Duisburg. Bei sonnigem, aber laut Mitteilung weitgehend angenehmem Wetter kamen fast alle Starterinnen und Starter gut ins Ziel.

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Blick nach vorn: Duisburg will 2027 die 10.000 knacken

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Für die Organisatoren ist der Rekord in diesem Jahr nur ein Zwischenschritt. Peter Serfort kündigte an, dass der Termin für das kommende Jahr im Juli bekanntgegeben werden soll. Schon jetzt nennt er ein klares Ziel für den 44. Rhein-Ruhr-Marathon im Mai 2027. Er sagt: „Dann wollen wir die Schallmauer von 10.000 Teilnehmenden durchbrechen.“ Nach dem Rekordjahr 2026 dürfte das für viele Sportfans in Duisburg spannend werden. Die Kombination aus schneller Strecke, viel Publikum und großer Organisation könnte dabei weiter ein wichtiger Pluspunkt bleiben. Auch das Ziel in der Schauinsland-Reisen-Arena gehört für viele offenbar zu den besonderen Momenten des Events.

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