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Duisburg: DVV treibt Umbau von Energie und ÖPNV voran
© Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services
Duisburg: So stark prägt die DVV die Stadt
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Duisburg: DVV treibt Umbau von Energie und ÖPNV voran

Die DVV hat 2025 in Duisburg mehr als 215 Millionen Euro investiert. Was das für Energie, Nahverkehr, Glasfaser und den städtischen Haushalt bedeutet.



Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 09:33

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Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft hat nach eigenen Angaben auch im Geschäftsjahr 2025 einen wichtigen Beitrag für die Stadt geleistet. Insgesamt flossen 34,2 Millionen Euro Konzessionsabgaben und rund 5,5 Millionen Euro Gewerbesteuer in den städtischen Haushalt. Hinzu kommen laut DVV steuerliche Vorteile aus dem Querverbund in Höhe von 30,4 Millionen Euro. Dabei werden Verluste aus dem öffentlichen Nahverkehr mit Gewinnen anderer Konzerngesellschaften verrechnet. Oberbürgermeister Sören Link spricht von einem wichtigen wirtschaftlichen Motor für Duisburg. Die DVV sorge für Versorgung, Mobilität und entlaste den Haushalt zugleich deutlich.

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Investitionen in Energie, Wärme und Netze in Duisburg

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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat der DVV-Konzern 2025 mehr als 215 Millionen Euro in die Versorgungs- und Mobilitätsinfrastruktur investiert. Mehr als die Hälfte davon floss nach Unternehmensangaben in Energie- und Wärmeerzeugung sowie in die dazugehörigen Verteilnetze. Ziel ist es, die Versorgung in Duisburg Schritt für Schritt klimaneutral aufzustellen. Gleichzeitig werden die Stromnetze ausgebaut, damit der künftig steigende Bedarf in allen Stadtteilen gedeckt werden kann. Andreas Gutschek von der DVV verweist dabei auf neue, ressourcenschonende Erzeugungsanlagen und weitere vorbereitete Projekte. Der Konzern setzt damit seinen Umbau in Richtung klimafreundlicher Infrastruktur fort.

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ÖPNV bleibt Herausforderung für den Konzern

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Duisburg: DVV treibt Umbau von Energie und ÖPNV voran
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Der öffentliche Nahverkehr bleibt für den DVV-Konzern ein zentraler, aber finanziell belastender Bereich. Bei einem Konzernumsatz von 3,82 Milliarden Euro lag der Gewinn nach Steuern 2025 bei 36,8 Millionen Euro. Die Holdinggesellschaft DVV mbH schloss das Geschäftsjahr allerdings mit einem Jahresfehlbetrag von 24,2 Millionen Euro ab. Als wesentlichen Grund nennt das Unternehmen die weiter steigenden Kosten im ÖPNV. DVV-Geschäftsführer Marcus Vunic fordert deshalb eine verlässliche Finanzierung durch Bund und Land. Nur so könne der Ausbau eines attraktiven und klimafreundlichen Nahverkehrs dauerhaft gesichert werden.

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Glasfaser-Ausbau und Aufträge für die Region

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Auch bei der Digitalisierung meldet der Konzern Fortschritte. Die DCC Duisburg CityCom hat ihr Glasfasernetz 2025 um 40 Kilometer erweitert und versorgt inzwischen nach eigenen Angaben mehr als 25.000 Haushalte mit leistungsfähigen Internetanschlüssen. Für 2026 sind weitere 50 Kilometer Glasfaserausbau geplant. Zudem vergaben die Unternehmen des DVV-Konzerns Aufträge im Wert von rund 94 Millionen Euro an Firmen aus Duisburg. Weitere 132 Millionen Euro gingen an Unternehmen aus den Nachbarkommunen. Damit wirkt sich der Konzern nicht nur auf Versorgung und Mobilität aus, sondern auch auf die regionale Wirtschaft.

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