
Im Zukunftsgarten RheinPark Duisburg haben die Bauarbeiten für zwei neue Freizeitangebote begonnen. In Vorbereitung auf die Internationale Gartenausstellung 2027 entstehen dort ein großer inklusiver Spielplatz und eine erweiterte Skateanlage. Beide Projekte sollen dauerhaft bleiben und den Park auch nach der IGA weiter aufwerten. Damit setzt Duisburg nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe auf Bewegung, Begegnung und Teilhabe. Vor allem Familien, Kinder und junge Sportler sollen von den neuen Angeboten profitieren. Der RheinPark in Hochfeld bekommt damit zwei weitere wichtige Anlaufstellen.
Inklusiver Spielplatz für Kinder mit und ohne Behinderung
Der neue Spielplatz entsteht auf einer Fläche von mehr als 4.000 Quadratmetern. Geplant ist ein inklusives Großspielgerät, das von Kindern mit und ohne Behinderung genutzt werden kann. Dazu kommen weitere Spiel- und Aufenthaltsbereiche für verschiedene Altersgruppen. Vorgesehen sind unter anderem Hochbeete mit Naschpflanzen, Sitzplätze mit Pergola, Liegebänke, Hängematten, ein Bodentrampolin, Spielhäuschen, eine Schaukellandschaft und ein inklusiver Bereich für Kleinkinder. Die Anlage ist dauerhaft geplant und bleibt auch nach der Internationalen Gartenausstellung 2027 bestehen. Damit soll im RheinPark ein Ort entstehen, an dem gemeinsames Spielen selbstverständlich wird.
RheinPark in Hochfeld bekommt mehr Platz für Skater
Auch die beliebte Skateanlage im RheinPark wird im Zuge der IGA 2027 erweitert. Nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe wächst die Anlage um rund 320 Quadratmeter. Der neue Bereich richtet sich besonders an jüngere Skaterinnen und Skater sowie an Anfängerinnen und Anfänger. Damit soll der Einstieg in den Sport leichter werden. Das bestehende Angebot wird also nicht nur größer, sondern auch breiter aufgestellt. Gerade im RheinPark, der schon heute ein wichtiger Treffpunkt für Freizeit und Sport ist, könnte das zusätzliche Nutzergruppen anziehen.
IGA 2027 bringt langfristige Veränderungen für Duisburg
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sehen in dem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung. Birthe zur Loye, Projektverantwortliche beim IGA-Team der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, sagt:
„Inklusives Spielen ist weit mehr als ein zusätzliches Angebot - es ist ein Ausdruck echter Teilhabe. Wenn Kinder mit und ohne Behinderung selbstverständlich gemeinsam spielen, entstehen Begegnung, Verständnis und Gemeinschaft von Anfang an. Dass wir einen solchen Ort jetzt im RheinPark schaffen können, ist auch der IGA 2027 zu verdanken: Sie gibt uns die Möglichkeit, wichtige Zukunftsthemen wie Inklusion sichtbar in die Stadtentwicklung zu übersetzen.“
Für den Spielplatz sind 2,5 Millionen Euro eingeplant, für die Erweiterung der Skateanlage 400.000 Euro. Die Bauarbeiten werden zu 80 Prozent vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
