
In Duisburg-Beeck soll eine 43 Jahre alte Frau am Sonntagnachmittag, 2. August, gegen 14 Uhr an einer Haltestelle an der Beecker Straße angegriffen worden sein. Nach Angaben der Polizei hielt sich die Duisburgerin dort zusammen mit ihrer zehnjährigen Tochter auf. Demnach habe sich plötzlich eine unbekannte Frau genähert und die 43-Jährige attackiert. Die Angreiferin soll auf die Frau eingeschlagen haben. Außerdem soll sie ihr das Kopftuch heruntergerissen und Haare ausgerissen haben. Anschließend sei die Tatverdächtige geflüchtet.
Tochter leicht verletzt, Mutter im Krankenhaus
Nach bisherigem Stand wurde die 43-Jährige bei dem Angriff verletzt. Die Polizei berichtet außerdem, dass auch die zehnjährige Tochter leicht verletzt wurde, als sie in die Situation geriet. Ein Rettungswagen brachte Mutter und Kind zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Ermittler soll die Unbekannte die Frau zudem mit ausländerfeindlichen Parolen beleidigt und geschubst haben. Dabei sei die Duisburgerin zu Boden gefallen. Wegen dieses Hintergrunds hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
Beschreibung der Tatverdächtigen in Duisburg
Die Polizei Duisburg sucht jetzt Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu der Unbekannten machen können. Beschrieben wird die Frau als etwa 40 Jahre alt, zwischen 1,60 und 1,65 Meter groß und von dünner Statur. Sie soll ein gelbes langes Oberteil und schwarze Leggings getragen haben. Außerdem habe sie ein Tattoo am Unterarm.
Ermittlungen des Staatsschutzes laufen
Weitere Informationen zu den Hintergründen der Tat hat die Polizei bislang nicht veröffentlicht. Unklar ist im Moment auch, ob es bereits konkrete Hinweise auf die Täterin gibt. Fest steht nach der bisherigen Mitteilung, dass die Ermittlungen laufen und der Staatsschutz den Fall bearbeitet. Für die Polizei sind nun vor allem Beobachtungen von Menschen wichtig, die sich am Sonntagnachmittag im Bereich der Haltestelle an der Beecker Straße aufgehalten haben. Auch scheinbar kleine Hinweise könnten für die Ermittler wichtig sein. Deshalb bittet die Polizei Duisburg weiter um Zeugenhinweise.