
Nach dem versuchten Tötungsdelikt an der Steinschen Gasse in der Duisburger Altstadt gibt es einen Ermittlungserfolg. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, haben akribische Ermittlungen der Duisburger Kriminalpolizei zu einem 23-jährigen deutschen Tatverdächtigen geführt. Die Tat liegt demnach bereits einige Zeit zurück: Der Vorfall hatte sich am 16. April ereignet. Jetzt konnte der Mann identifiziert und festgenommen werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen aber weiter. Deshalb sind viele Details zum Tatgeschehen bislang noch offen.
Festnahme in Neuenkamp und Haftbefehl in Duisburg
Beamtinnen und Beamte der Duisburger Polizei nahmen den 23-Jährigen laut Mitteilung im Laufe des Donnerstags, 30. April, an seiner Wohnanschrift in Neuenkamp vorläufig fest. Außerdem durchsuchten die Ermittler mit richterlichem Beschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft seine Wohnung. Bereits einen Tag später, am Freitag, 1. Mai, erließ ein Richter des Amtsgerichts Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl. Der Vorwurf lautet unter anderem auf versuchten Totschlag. Damit sitzt der 23-Jährige jetzt in Untersuchungshaft. Weitere Angaben zu seiner möglichen Rolle in dem Fall machen die Behörden aktuell nicht.
Weiteres Strafverfahren gegen Mitbeschuldigten
Im Zuge der laufenden Ermittlungen wurde am Donnerstag auch die Wohnung eines 29-jährigen Mitbeschuldigten durchsucht. Dabei stellte die Polizei nach eigenen Angaben mögliche Beweismittel sicher. Auch der 29-Jährige muss sich jetzt mit einem Strafverfahren auseinandersetzen. Ob und in welcher Form er an der Tat beteiligt gewesen sein könnte, ist bisher nicht näher bekannt. Die Duisburger Kriminalpolizei arbeitet weiter an der Aufklärung des Falls. Im Mittelpunkt stehen nun vor allem die genauen Hintergründe und Abläufe des Geschehens an der Steinschen Gasse.