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Duisburg: Algenbekämpfung in Hanse- und Speichergracht
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Duisburg: Algenbekämpfung in Hanse- und Speichergracht

Am Innenhafen laufen erneut Maßnahmen gegen Fadenalgen in der Hanse- und Speichergracht. Warum der Wasserspiegel dabei vorübergehend sinken kann.

Veröffentlicht: Montag, 11.05.2026 14:50

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Die Arbeiten übernimmt ein beauftragtes Fachunternehmen. Schon im Jahr 2025 waren dort ähnliche Maßnahmen durchgeführt worden. Hintergrund ist, dass sich Fadenalgen besonders bei warmen Temperaturen, viel Sonnenlicht und einem hohen Nährstoffangebot stark vermehren können. Grundsätzlich gehören diese Grünalgen zwar zu natürlichen Gewässern dazu. Wenn sie sich aber zu stark ausbreiten, können sie die Wasseroberfläche deutlich beeinträchtigen und das ökologische Gleichgewicht belasten.

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So läuft die Behandlung in Duisburg ab

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Geplant ist eine vierwöchige Behandlungskur. Dabei wird einmal pro Woche ein Mittel mit dem Namen „Fadenalgenstopp“ in das Wasser eingebracht. Damit die Maßnahme möglichst wirksam ist, soll das Wasser während dieser Zeit weitgehend in Ruhe bleiben. Deshalb wurde der Wasserzulauf an den Kopfseiten der Grachten vorübergehend gestoppt. Nach Angaben der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ist das notwendig, damit sich das Mittel besser entfalten kann. Dadurch kann es dann auch zu einem niedrigeren Wasserstand kommen.

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Das Wasser wird dafür aus dem Brunnen zwischen Hanse- und Speichergracht gefördert. So soll in Zukunft gezielter auf Veränderungen in den Gewässern reagiert werden können. Die aktuellen Maßnahmen gegen die Fadenalgen sind also nicht nur eine kurzfristige Behandlung, sondern schaffen auch auch technische Voraussetzungen für eine bessere Regulierung.

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