
Das Landgericht Duisburg hat einen 26-jährigen Mann zu acht Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte gestanden, zwischen April 2022 und Oktober 2023 in Duisburg und mehreren weiteren Orten Autos erschwindelt zu haben. Privaten Verkäufern machte er vor, den Kaufpreis sofort zu überweisen. Das Geld kam aber nie an. Laut Gericht wollte der Mann die Fahrzeuge vor allem selbst fahren.
Ohne Führerschein unterwegs
Nach den Feststellungen brachte der 26-Jährige falsche Kennzeichen an den Autos an und fuhr mit ihnen los. Einen Führerschein hatte er nie. Außerdem soll er in einzelnen Fällen getankt und die Tankstelle verlassen haben, ohne zu bezahlen. Von ursprünglich 18 Anklagepunkten blieben am Ende acht im Urteil übrig. Die übrigen hätten die Strafe laut Gericht nicht weiter erhöht.
Kompliziertes Urteil am Landgericht
In das Urteil mussten außerdem fünf bereits bestehende Verurteilungen wegen ähnlicher Taten einbezogen werden. Das machte die Entscheidung des Landgerichts Duisburg besonders komplex. Am Ende verhängte das Gericht eine Gesamtfreiheitsstrafe von acht Jahren und zwei Monaten.