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Duisburg: 114 Verwarnungen wegen Grillverbot
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Duisburg: 114 Verwarnungen wegen Grillverbot

In Duisburg hat die Stadt an Seen und in Grünanlagen das Grillverbot kontrolliert. Es gab viele Verwarnungen - und noch deutlich mehr Gespräche vor Ort.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.05.2026 03:19

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Die Stadt Duisburg hat am langen Mai-Wochenende umfangreiche Schwerpunktkontrollen an Seen und in Grünanlagen durchgeführt. Im Einsatz waren der Städtische Außendienst, der Bezirksdienst und die Verkehrsüberwachung. Kontrolliert wurde vor allem am Toeppersee, am Uettelsheimer See und im Meidericher Stadtpark. Hintergrund war die sommerliche Witterung. Laut Stadt erreichte der Graslandfeuerindex zeitweise Stufe 4. Deshalb durfte auch auf ausgewiesenen öffentlichen Grillflächen nicht gegrillt werden.

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Warum das Grillverbot in Duisburg galt

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Nach Angaben der Stadt dienten die Maßnahmen der Gefahrenabwehr, der Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote und der präventiven Aufklärung. Das Verbot sollte also nicht nur Verstöße ahnden, sondern vor allem Brände und andere gefährliche Situationen verhindern. Gerade bei trockener Witterung kann das Risiko in Grünanlagen und an Seen deutlich steigen. Die Stadt betont deshalb, dass solche Regeln dem Schutz von Menschen, Umwelt und öffentlicher Sicherheit dienen. Bei entsprechender Wetterlage sollen die Vorgaben auch künftig konsequent überwacht werden.

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114 Verwarnungen und hunderte Gespräche vor Ort

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Vom 1. bis 3. Mai sprachen die Ordnungskräfte laut Stadt 114 Verwarnungen aus. Davon entfielen 94 auf unerlaubtes Grillen und 11 auf Shisha-Rauchen. Weitere Verstöße betrafen unter anderem Wildpinkelns, Alkohol und Hunde auf Spielplätzen sowie unsachgemäße Müllentsorgung. Hinzu kamen 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, zum Beispiel wegen Lärmbelästigung und verweigerter Personalienauskunft. Am Uettelsheimer See wurde außerdem ein Platzverweis wegen Ruhestörung ausgesprochen. Dazu kamen 18 Verkehrsverwarnungen wegen Halt- und Parkverstößen.

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Duisburg setzt auch auf Aufklärung

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Neben den Verwarnungen setzte die Stadt auch auf direkte Ansprache. Insgesamt führten die Mitarbeitenden nach eigenen Angaben rund 530 präventive Aufklärungsgespräche. Durch die hohe Präsenz der Einsatzkräfte seien viele weitere Verstöße schon im Vorfeld verhindert worden. Auch gefährliche Situationen hätten sich so vermeiden lassen. Der Einsatz verlief laut Stadt an allen Tagen ohne besondere Vorkommnisse. Die Maßnahmen seien in der Bevölkerung überwiegend positiv aufgenommen worden.

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