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DGB Duisburg ruft zur „Ruhrpott-Rebellion“ auf

Der DGB Duisburg ruft zur „Ruhrpott-Rebellion“ auf: Bei einer Demonstration und Kundgebung in der Innenstadt stehen der Sozialstaat, Rentenpläne und Arbeitnehmerrechte im Mittelpunkt. Wer spricht und worum es genau geht, erfahrt ihr hier:

Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2026 03:02

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Duisburg ruft zur Teilnahme an der „Ruhrpott-Rebellion“ für den Erhalt des Sozialstaates auf. Die Demonstration startet am Samstag, 4. Juli, um 10:30 Uhr am DGB-Haus (Stapeltor 17–19) in Duisburg. Ab 11:15 Uhr findet auf dem König-Heinrich-Platz in der Duisburger Innenstadt eine Kundgebung statt.

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Kundgebung mit Redebeiträgen und Programm

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Eröffnet wird die Kundgebung von Karsten Kaus, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Duisburg-Dinslaken. Durch das Programm führt Nadu, Musikerin und Comedian. Begleitet wird die Veranstaltung außerdem vom Duisburger Comedian Abdul Kader Chahin. Einen Schwerpunkt der Kundgebung bilden die Beiträge der Jugendvertreter*innen Funda Maloglu und Melih Eroglu. Als Hauptredner kommt Hans-Jürgen Urban, sozialpolitischer Experte und ehemaliges Vorstandsmitglied der IG Metall, nach Duisburg. Er wird die aktuellen politischen Debatten und Reformvorschläge einordnen.

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DGB kritisiert Reformpläne und Sozialkürzungen

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Angelika Wagner, Regionsgeschäftsführerin des DGB Duisburg, verweist darauf, dass derzeit zahlreiche politische Entscheidungen vorbereitet werden. Der DGB kritisiert unter anderem die Vorschläge der Rentenkommission, die aus seiner Sicht versteckte Leistungskürzungen sowie die Abschaffung der Rente nach 45 Beitragsjahren vorsehen.

Positiv bewertet der DGB einige Ergebnisse des Koalitionsausschusses als Signale für Beschäftigung, Wachstum und Entlastung. Gleichzeitig fordert der Gewerkschaftsbund eine verlässliche und gerechte kommunale Finanzausstattung. Kritisch sieht der DGB außerdem die Ausweitung sachgrundloser Befristungen auf vier Jahre, auch wenn diese Regelung bis 2030 befristet ist. Ebenso lehnt der DGB die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung sowie die Einführung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag ab.

Mit Blick auf die Situation in Duisburg erklärt Wagner, dass viele Beschäftigte um ihren Arbeitsplatz und Arbeitslose um den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben bangen. Die Kürzungspläne der Bundesregierung bei der Bundesagentur für Arbeit sowie die Einschnitte beim Bürgergeld, die am 3. Juli in Kraft treten, gingen aus Sicht des DGB an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei. Sozialkürzungen und der Abbau von Arbeitnehmerrechten würden keine neuen Arbeitsplätze schaffen.

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Die nächsten Etappen der "Ruhrpott-Rebellion":

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Essen-Mülheim-Oberhausen: 11. Juli 2026

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