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Ein Polizist steht mit dem Rücken zur Kamera vor der Fankurve des MSV Duisburg.
© Foto: Thorsten Tillmann / FUNKE Foto Services
Bei Hochrisikospielen gibt es häufig Gewalt zwischen den verschiedenen Fanlagern. Das Risiko kann aber auch sportliche Gründe haben - Wie beim Abstieg des MSV Duisburg aus der dritten Liga.
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DFB-Entscheidung: Muss der MSV Duisburg bald Polizeikosten tragen?

Der DFB will nach einem Grundsatzbeschluss Kosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen auf Vereine umlegen. Das könnte auch den MSV Duisburg treffen.

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Das DFB-Präsidium hat auf einer Tagung einen Grundsatzbeschluss zu Kosten durch Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen gefasst. Demnach sollen die Kosten, die dem DFB in Rechnung gestellt werden, wie es heißt "mindestens anteilig an den jeweiligen Heimverein weitergegeben" werden. Der Entscheidung liegt ein Rechtsstreit zwischen DFL und dem Land Bremen zugrunde. Das Bundesverfassungsgericht hat letztlich geurteilt, dass es rechtmäßig ist, Gebühren für Hochrisikospiele zu erheben. Der DFB fürchtet, dass es in anderen Bundesländern zu ähnlichen Entscheidungen kommt. Der DFB verweist außerdem auf seine bestehende Vermögensbetreuungspflicht, die den Verband zu der Kostenweitergabe verpflichte.

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Vereine wie der MSV könnten besonders unter der Regelung leiden und bilden Initiativen

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Laut dem Fußball-Magazin Kicker werden vor allem niederklassige Vereine mit verhältnismäßig kleinem Budget und einer großen aktiven Fanszene getroffen. In einer schriftlichen Stellungnahme von MSV-Geschäftsführer Michael Preetz heißt es, der Verein arbeitet im Rahmen der "Stadionallianzen gegen Gewalt" an einer Lösung. Dort arbeiten viele Vereine gemeinsam mit Behörden an einer Lösung, Spieltage günstig und sicher zu organisieren. Angesichts dieser Initiative hinterfragt Preetz die Entscheidung des DFB und findet, die Verantwortung des Vereins sollte nur bis zum Stadionzaun gehen:

"Wir sind zudem weiter der Auffassung, dass die Behörden für den Schutz im Öffentlichen Raum zuständig sind - und die Vereine als Veranstalter dann innerhalb der Stadien.“
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