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Deutschlandticket ab Januar 2026 teurer: Zustimmung bei der DVG nicht notwendig
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Deutschlandticket ab Januar 2026 teurer: Zustimmung bei der DVG nicht notwendig

Der Preis des Deutschlandtickets soll im kommenden Jahr auf 63 Euro im Monat steigen. Laut DVG müssen Kunden der Preiserhöhung nicht gesondert zustimmen.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.12.2025 14:33

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Das Deutschlandticket wird ab dem 1. Januar 2026 teurer. Der Preis für das bundesweite Abo steigt um fünf Euro auf 63 Euro im Monat. Bisher zahlten Fahrgäste 58 Euro monatlich. Für Kundinnen und Kunden der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) ändert sich der Ablauf nicht: Sie müssen der Preiserhöhung nicht gesondert zustimmen. Das Abonnement läuft automatisch weiter. Wer den höheren Preis nicht zahlen möchte, sollte sein Ticket rechtzeitig kündigen.

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Hintergrund: Finanzstreit zwischen Bund und Ländern

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Grund für die Preiserhöhung ist ein Streit über die Finanzierung zwischen Bund und Ländern. Streitpunkt bei den Verhandlungen war, wie die erwarteten Mehrkosten der Verkehrsunternehmen ausgeglichen werden sollen – zusätzlich zu den bisherigen drei Milliarden Euro pro Jahr, die Bund und Länder gemeinsam bereitstellen. Das Deutschlandticket ist im Vergleich zu anderen Abos günstiger, was zu Einnahmeausfällen bei den Verkehrsunternehmen führt. Laut Alexander Möller, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) droht ohne Anpassung bereits 2026 eine Finanzierungslücke von rund 800 Millionen Euro.

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