Demo in Duisburg

Mehrere Organisationen und Parteien hatten zu einer spontanen Kundgebung gegen Faschismus vor dem DGB-Haus aufgerufen.

Als Reaktion auf die Thüringen-Wahl sind gestern Abend rund 200 Duisburger auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Faschismus zu setzen. Aufgerufen hatten der DGB und die SPD, sowie die Linken und das Bündnis "Duisburg stellt sich quer". Auch Oberbürgermeister Sören Link war am DGB-Haus am Stapeltor. Er sagte, er sei entsetzt darüber, dass Mitglieder einer demokratischen Partei sich nicht zu Schade waren, Stimmen von der Höcke-AfD einzukalkulieren um Kemmerich zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen.

Die Duisburger FDP hat in einer Pressemitteilung gefordert, ein Verbotsverfahren gegen die AfD einzuleiten. Außerdem wurde an die Wand des Geschäftslokal der FDP "FDP+Nazis Hand in Hand" geschmiert. In der Pressemitteilung kritisiert die Partei den Vorfall. Sie weigere sich anzunehmen, dass der Urheber der Schmierereien aus einer demokratischen Partei kommen könnte.

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