Corona: Fahrschulen

Bei Duisburger Fahrschulen sorgt die Allgemeinverfügung des Landes für Ungewissheit. Seit Freitag (24.4.) dürfen Fahrschulen unter strengen Hygienevorschriften wieder Unterricht geben.

Ein Fahrlehrer gibt Anweisungen zum Einparken (Symbolbild).
© Gerhard Seybert - stock.adobe.com

In Duisburger Fahrschulen sorgt die Allgemeinverfügung des Landes für Ungewissheit. Seit Freitag (24.4.) dürfen Fahrschulen unter strengen Hygienevorschriften wieder Unterricht geben. Einige Fahrschulen sind auch wieder geöffnet. Stichprobenartig haben wir mit Fahrschulen bei uns in Duisburg gesprochen. Zum Beispiel bieten die Fahrschulen "Nierth" und "Gindera" unter strengen Auflagen wieder Fahrstunden an. Atemschutz für Schüler und Lehrer, regelmäßige Desinfektion, Abstandsregeln. So auch bei "Andreas Fahrschulteam" in Huckingen. Hier arbeitet man aber auch mit einer Duisburger Firma zusammen, um einen Plastikschutz zwischen Schüler und Lehrer im Auto zu entwickeln. Andere Fahrschulen bleiben hingegen auch noch dicht. Ein Grund: Formal gelten diese Regelungen nur bis Sonntag (3.5.). Da endet offiziell die Allgemeinverfügung. Viele Fahrschulen fragen sich, was danach passiert. Auf Nachfrage heißt es dazu vom NRW-Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales: Wenn die Infektionszahlen bis zum Wochenende nicht steigen, dann dürfen Fahrschulen natürlich auch weiter unterrichten. Fast alle Verfügungen oder Regelungen "Was, wie" öffnen darf, fallen unter die "Coronaschutz-Verordnung". Diese gilt erstmal bis Sonntag. Bis dahin möchte man die Entwicklung beobachten. Noch vor Ablauf der Frist werde es aber eine Entscheidung geben, ob die Regeleungen weiter gelten oder nicht, so das Ministerium.

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