Corona-Angst: Apotheken gehen Desinfektionsmittel aus

Auch Schutzmasken sind weiter kaum zu bekommen. Duisburger Apotheken haben sich sich auf das Coronavirus vorbereitet.

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Die Apotheker in Duisburg wollen eventuell eigene Desinfektionsmittel herstellen. Wegen des Coronavirus sind die Regale teilweise wie leergefegt. Es gebe konkrete Überlegungen, das zu ändern, sagte uns Christoph Herrmann, der Sprecher des Apothekerverbandes in Duisburg. Er selbst habe als Inhaber der Hubertus-Apotheke in Großenbaum schon Mal 400 100 Milli-Liter-Fläschchen bestellt. Jetzt müsse man die Lage weiter beobachten. Ausserdem sie noch nicht klar, ob die Apotheker auch wirklich die Zeit finden, die Mittel selber herzustellen. Auch Schutzmasken sind in Apotheken weiter kaum zu bekommen.

Vorbereitung auf Worst-Case Szenario

Die Apotheker in Duisburg sind auf ein mögliches Worst-Case-Scenario in Sachen Corona-Virus vorbereitet sagt Christoph Herrmann. Für den Fall, dass es Verhältnisse wie im Kreis Heinsberg mit vielen Erkrankten und umfassender Quarantäne gibt, wurde ein Plan erarbeitet. Er soll dafür sorgen, dass die Duisburger auch dann Ihre Medikamente bekommen. Der Plan regelt etwa die genauen Abläufe und welche Kundenmengen dann in die Geschäfte gelassen werden. Details zum Plan wollte Herrmann nicht verraten.

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