
Der DLRG Ortsgruppe Duisburg sind zwei Bootsmotoren gestohlen worden. Die Täter schlugen direkt an der Regattabahn an der Kruppstraße zu, wo die einsatzbereiten Boote unter einem Carport standen. Der Schaden beläuft sich nach Schätzung der Lebensretter auf etwa 16.000 Euro. Der Diebstahl in Duisburg ist kein Einzelfall. In den vergangenen Tagen wurden bereits die DLRG-Gliederungen in Mülheim und Dinslaken Opfer ähnlicher Taten. Die Diebe gingen dabei mit brachialer Gewalt vor und flexten die Motoren von den Hochwasser- und Rettungsbooten ab.
Einsatzfähigkeit stark eingeschränkt
Besonders brisant: Der Rheinpegel steht aktuell zwischen 7,5 und 8 Metern. Diese Wasserstände erfordern erhöhte Wachsamkeit der Wasserretter. Das gestohlene Material kann nicht sofort ersetzt werden, was die Einsatzfähigkeit der betroffenen Gliederungen erheblich einschränkt.
Verdacht auf organisierte Beschaffungskriminalität
Die DLRG-Gliederungen in der Rhein-Ruhr-Region sind in großer Sorge. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um gezielte Beschaffungskriminalität handelt. Der finanzielle Gesamtschaden der Serie kann derzeit noch nicht beziffert werden, trifft die ehrenamtlichen Lebensretter aber empfindlich.
Spendenaufruf
Wenn ihr helfen möchtet: Die DLRG bittet HIER um Spenden.
Polizei sucht Zeugen
Die DLRG hat den Diebstahl bei der Polizei angezeigt. Die ermittelt jetzt. Eine Sprecherin hat uns gesagt, dass man von mehreren Tätern und auch der Beteiligung eines Fahrzeugs ausgeht. Zeugen, die rund um den Tatort an der Regattabahn etwas Verdächtiges gesehen haben, werden gesucht.