Bewährung für Mutter des toten Babys aus Rumeln

Bewährungsstrafe für die Mutter des toten Babys aus Rumeln. Das Landgericht hat die 36-Jährige heute zu zehn Monaten Haft verurteilt - ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung.



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Die Frau hatte letzten November in ihrer Wohnung ein Mädchen zur Welt gebracht. Laut Anklage hatte sie es dann erstickt. Dafür gab es aber keine Beweise. Die Mutter selbst ist bei ihrer Aussage geblieben, dass sie bei dem Kind keine Lebenszeichen bemerkt habe. Widerlegt werden konnte das nicht. Allerdings sagen die Richter, dass die Mutter auch nichts unternommen habe, um das Baby zum Atmen zu bringen. Oft brauche es dafür zum Beispiel einen Klaps auf den Po. Das hätte die bereits dreifache Mutter wissen müssen. Die Frau hatte die Baby-Leiche in Handtücher und Plastiktüten gewickelt und im Kleiderschrank versteckt. Die Ermittler hatten das Kind nach Hinweisen gefunden. Eigentlich hatten sie nach der Mutter des toten Babys "Mia" aus einem Altkleidercontainer gesucht. Die Mutter dieses Babys ist bis jetzt unbekannt.



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