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Vergütungsaffäre beim DVV? Geschäftsführung legt Ämter nieder
© Funke Foto Service / Stefan Arend
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Vergütungsaffäre beim DVV? Geschäftsführung legt Ämter nieder

Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) sowie die Stadt Duisburg haben einen anonymen Hinweis erhalten, der mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergütung ehemaliger Betriebsratsmitglieder und leitender Angestellter im DVV-Konzern aufzeigt. Was bisher bekannt ist.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.01.2026 11:04

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Ein anonymer Hinweis hat eine umfassende externe Untersuchung bei der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft in Gang gesetzt. Der anonyme Hinweise weist auf mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergütung ehemaliger Betriebsratsmitglieder sowie bei den Gehältern einzelner Führungskräfte innerhalb des DVV-Konzerns hin. Konkrete Details können aufgrund der laufenden Untersuchung derzeit nicht genannt werden. Oberbürgermeister Sören Link reagierte umgehend auf die Verdachtsmomente und beauftragte unabhängige Ermittler. Eine externe Rechtsanwaltskanzlei prüft die Vorwürfe unabhängig.

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Geschäftsführer legen Ämter nieder

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Marcus Wittig und Axel Prasch haben ihre Amtsgeschäfte auf Bitte des Aufsichtsratsvorsitzenden vorläufig ruhen lassen, um eine neutrale und unabhängige Untersuchung zu ermöglichen. Diese Maßnahme gilt nicht nur für ihre Tätigkeit bei der DVV selbst, sondern auch für alle weiteren Gesellschaften innerhalb des Konzerns, in denen sie Führungspositionen innehaben.

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Staatsanwaltschaft ist informiert

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Die beauftragten Rechtsanwälte haben die Staatsanwaltschaft über den Eingang des anonymen Hinweises und die daraufhin initiierte unabhängige Untersuchung informiert.

Die DVV betreibt als kommunales Unternehmen wichtige Infrastruktur in Duisburg, darunter den öffentlichen Nahverkehr mit der DVG und die Versorgung mit Energie und Wasser mit den Stadtwerken oder Netze Duisburg.

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