
Schon seit 2009 werden gegen die Wildgänse in Duisburg Maßnahmen ergriffen. Die Gänse halten sich gerne an Freizeit- und Erholungsplätzen am Wasser auf, so wie am Toeppersee oder an der Regattabahn. Sie halten sich auch immer mehr auf Grünflächen auf, da diese aufgrund der Trockenheit und des hohen Grasfeuerindex weniger genutzt werden.
Diese Maßnahmen ergreift die Stadt:
Mit dem Ziel, den Bruterfolg der Wildgänse zu regulieren und so die Verschmutzung durch die Tiere zu minimieren, werden von der Stadt unter wissenschaftlicher Begleitung verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört das Entnehmen der Eier aus den Nestern, für das die Stadt jährlich 9.000 Euro ausgibt, sowie das Jagen der Gänse während der genehmigten Jagdzeiten.
Allein im Sportpark Wedau wurden dieses Jahr 38 Nester mit insgesamt 149 Eiern gezählt. Im Jagdjahr 2025/2026 wurden hier 23 Gänse erlegt.
Warum die Anzahl der Tiere trotzdem so hoch ist:
Die Wirkung der Maßnahmen durch die Stadt ist jedoch nicht genau absehbar, da die Gänsearten unterschiedlich auf die Eingriffe reagieren und außerdem sehr mobil sind. Sie stehen in ständigem Austausch mit Teilpopulationen im Ruhrgebiet und an der Rheinschiene. Lokale Maßnahmen zeigen daher nur begrenzte Erfolge.