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A40-Ausbau: Autobahn GmbH macht Planungen digital erlebbar
© Kerstin Kokoska/FUNKE Foto Services
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A40-Ausbau: Autobahn GmbH macht Planungen digital erlebbar

Die Autobahn GmbH Rheinland hat einen interaktiven Projektatlas für den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A40 zwischen Duisburg-Kaiserberg und Mülheim-Heißen veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger können die Planungen jetzt online erkunden und Fragen direkt auf der digitalen Karte stellen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.12.2025 09:45

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Die Autobahn GmbH Rheinland hat einen interaktiven Projektatlas für den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A40 zwischen Duisburg-Kaiserberg und Mülheim-Heißen veröffentlicht. Mit dem neuen Online-Tool können Interessierte erstmals detailliert nachvollziehen, wie sich die wichtige Verkehrsader des Ruhrgebiets verändern wird. Die interaktive Karte ermöglicht einen direkten Vergleich zwischen dem heutigen Zustand und der künftigen sechsstreifigen Autobahn. Nutzer können in die Streckenkarte hineinzoomen, einzelne Abschnitte visualisieren und Detailinformationen abrufen. Besonders hilfreich: Spezielle Fachkarten zeigen schalltechnische Daten und geplante Umweltschutzmaßnahmen für den ersten Ausbauabschnitt.

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Fragen direkt auf der Karte stellen

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Ein besonderes Feature: Über die Funktion "Eine Frage stellen" können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen direkt platzieren. Alle bisher eingegangenen Fragen und die dazugehörigen Antworten sind ebenfalls auf der Karte einsehbar – ein transparenter Dialog in Echtzeit. Mario Korte, Leiter der Außenstelle Essen der Autobahn GmbH, betont: "Mit dem Projektatlas gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz und Bürgernähe. Wer verstehen will, wie sich Infrastruktur entwickelt, findet hier alle Informationen auf einen Blick."

Den Atlas findet ihr hier.

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Warum die A40 ausgebaut werden muss

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Die Notwendigkeit des Ausbaus ist deutlich: Zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Kaiserberg und Essen-Frohnhausen rollen täglich 80.000 bis 90.000 Fahrzeuge über die A40 – damit gehört der Abschnitt zu den am stärksten belasteten im Ruhrgebiet. Die Verkehrsprognosen zeigen weiter steigende Zahlen mit spürbaren Folgen für Stau und Lärm. Der Bundesverkehrswegeplan 2030 stuft den Abschnitt als Maßnahme des "vordringlichen Bedarfs – Engpassbeseitigung" ein. Der sechsstreifige Ausbau soll die Leistungsfähigkeit erhöhen und die Verkehrssicherheit langfristig verbessern.

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Das Projekt in Zahlen

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Der Ausbau umfasst eine Gesamtlänge von rund 9,7 Kilometern durch Duisburg und Mülheim an der Ruhr. Elf Brückenbauwerke werden komplett erneuert. Zum Lärmschutz entstehen neue Lärmschutzwände mit bis zu acht Metern Höhe nach den Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Künftig wird die A40 auf diesem Abschnitt drei Fahrstreifen plus Standstreifen je Fahrtrichtung haben. Die Anschlussstellen werden angepasst, ohne dabei ins kommunale Straßennetz einzugreifen.

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Zeitplan und aktuelle Projektphase

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Der Ausbau befindet sich derzeit in der Planungsphase. In allen drei Teilabschnitten laufen Planrechts- und Genehmigungsverfahren. Der Baubeginn für die Hardenbergbrücke ist für 2026 vorgesehen. Der digitale Projektatlas ist ab sofort online verfügbar und wird kontinuierlich mit aktuellen Informationen aktualisiert.

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