
Ein brennender Tieflader hat am Donnerstagmorgen (11.12.) das Kreuz Kaiserberg in Duisburg lahmgelegt. Auch am Freitagmorgen bleibt die A3 in beiden Richtungen gesperrt, während Experten prüfen, ob die Brücke durch das Feuer ernsthaft beschädigt wurde. Der Lkw hatte gegen 5.30 Uhr auf einer Brücke innerhalb einer Dauerbaustelle Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte den Brand zwar schnell löschen, doch die Auswirkungen auf den Verkehr sind erheblich: Die Autobahn ist zwischen Duisburg-Wedau und dem Kreuz Oberhausen-West weiterhin komplett gesperrt, der Verkehr wird großräumig umgeleitet.
Der ausgebrannte Lastwagen wurde inzwischen geborgen. Seit heute Morgen (12.12.) wird der Asphalt an der Unfallstelle abgefräst, damit Statiker den darunterliegenden Beton auf mögliche Hitzeschäden untersuchen können. Erst nach Abschluss dieser Prüfung lässt sich einschätzen, ob die Brücke weiterhin tragfähig ist.
Zwei Szenarien für die A3-Sperrung
Die Autobahn GmbH nennt aktuell zwei mögliche Ergebnisse der Prüfung: Ist der Beton unbeschädigt, kann die Fahrbahn schnell wiederhergestellt und neuer Asphalt eingebaut werden. In diesem besten Fall könnte der Verkehr bereits am Samstagmittag wieder rollen. Entdecken die Prüfer hingegen Schäden am Bauwerk, müssen die Ergebnisse genau ausgewertet werden, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird. Das würde wohl eine noch längere Sperrung der A3 bedeuten.