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 9.000 Menschen suchten Hilfe beim Diakoniewerk Duisburg
© Diakoniewerk Duisburg
9.000 Menschen suchten Hilfe beim Diakoniewerk Duisburg
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9.000 Menschen suchten Hilfe beim Diakoniewerk Duisburg

Das Diakoniewerk Duisburg hat seinen Jahresbericht vorgestellt. Darin geht es um 9.000 betreute Menschen und die neue Tagesstruktur RuhrEck in Ruhrort.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2026 12:44

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Das Diakoniewerk Duisburg hat seinen Jahresbericht offiziell vorgestellt. Geschäftsführerin Pfarrerin Barbara Montag präsentierte die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025. Nach Angaben des gemeinnützigen Unternehmens wurden im vergangenen Jahr rund 9.000 Menschen beraten, qualifiziert und betreut. 570 davon wurden in stationären und teilstationären Einrichtungen begleitet. Das Diakoniewerk ist in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Eingliederungshilfe, Kinder, Jugend und Familie sowie Arbeit und Ausbildung aktiv. Der Jahresbericht ist im Internet auf der Seite des Diakoniewerks abrufbar.

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Neue Angebote in Beek und Ruhrort

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Im vergangenen Jahr hat das Diakoniewerk nach eigenen Angaben sein Angebot erweitert. Dazu gehört eine weitere Kinder-Intensiv-Wohngruppe in Beek. Außerdem ist die Tagesstruktur an einen neuen Standort nach Ruhrort umgezogen. Die neue Einrichtung heißt „RuhrEck“ und befindet sich an der Amtsgerichtsstraße 16. Dort werden aktuell 28 Frauen und Männer im Alter von 22 bis 73 Jahren betreut, die eine psychische und oder eine Suchterkrankung haben. In den Räumen der ehemaligen Polizeiwache gibt es unter anderem einen EDV-Raum, einen Kreativraum, einen Gesprächs- und Ruheraum sowie einen Bewegungsraum.

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Unterstützung bei psychischer Erkrankung in Ruhrort

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Das RuhrEck richtet sich an Erwachsene, die Struktur und Stabilität für ihren Alltag suchen. Die Klientinnen und Klienten nehmen mindestens dreimal pro Woche für mindestens zwei Stunden an selbstgewählten Gruppenangeboten teil. Dazu gehören Angebote aus den Bereichen Kreativität, Bewegung und Entspannung, Hauswirtschaft und kognitives Training. Leiterin Dilsan Söyler sagt: „Unsere Einrichtung bietet Menschen nicht nur Halt im Alltag, sondern auch die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Interessen zu teilen und Selbstwirksamkeit zu erleben.“ Das Team besteht aus fünf Fachkräften mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein besonderes Angebot ist eine interaktive Spielekonsole für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.

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