3G in Bus und Bahn - das sagt die DVG in Duisburg

Im ÖPNV soll bald die 3G-Regel gelten. Also dürften dann nur noch Fahrgäste, die entweder getestet, geimpft oder genesen sind, Bus und Bahn nutzen. Was unsere DVG hier in Duisburg dazu sagt, lest ihr hier. Auch von der Rheinbahn gibt es bereits eine Reaktion, dort laufen die Vorbereitungen für 3G-Kontrollen.

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Die DVG befürwortet grundsätzlich alle Maßnahmen, die helfen, die Pandemie einzudämmen. Offen bleibt bei dem Vorschlag einer 3G-Regel im Nahverkehr, wie diese kontrolliert und sanktioniert werden soll. Die DVG sagt ganz klar: Flächendeckende Kontrollen an jeder Haltestelle und in jedem Fahrzeug sind unmöglich. Häufiger Fahrgastwechsel und Haltestellen in kurzen Abständen - da wären, wenn überhaupt, nur Stichproben denkbar. Die DVG verweist außerdem auf die Beförderungspflicht der Fahrgäste, die nicht einfach ausgesetzt werden dürfe. Bund und Länder haben gestern (18.11.) verschärfte Maßnahmen, unter anderem für den ÖPNV, beschlossen. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Rheinbahn bereitet 3G vor

Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, hat sich zu 3G im ÖPN geäußert. Er sagt „Der Nahverkehr war jederzeit sicher und ist es heute auch noch. Die Umsetzung der 3G-Regel stellt alle Nahverkehrsunternehmen in Deutschland vor sehr große Herausforderungen. Wir werden Lösungen finden müssen, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Fest steht, dass wir stichprobenhafte Kontrollen in unseren Fahrzeugen durchführen werden. Diese werden uns viel Geld kosten“. Die Aufgabe der Kontrolle von 3G in unseren Fahrzeugen können definitiv nicht zusätzlich unsere Fahrerinnen und Fahrer übernehmen. Dies würde zu nicht tragbaren Belastungen sowie Verspätungen im Betrieb führen.“ Die Rheinbahn will zeitnah über die neuen Regelungen informieren.

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