
27-Jähriger griff Spaziergängerin mit Eisenstange an - Sicherungsverfahren am Landgericht Duisburg vor Abschluss
Ein 27-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz muss sich derzeit vor dem Landgericht am König-Heinrich-Platz verantworten. Morgen (13.02.) soll das Verfahren abgeschlossen werden. Was die Staatsanwaltschaft ihm vorwirft.
Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 08:19
Ein 27-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz steht seit Anfang Februar vor dem Landgericht in Duisburg, weil er mehrere Frauen sexuell belästigt, bedroht und verletzt haben soll. Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich am 30. Juli 2024 in Rheinhausen. Der Angeklagte soll dort eine 35-jährige Duisburgerin, die mit ihrem Hund spazieren ging, mit einer Eisenstange geschlagen und verletzt haben. Das Opfer war ihm nach bisherigen Erkenntnissen völlig unbekannt.
Tatserie in mehreren Städten
Die Liste der Vorwürfe ist lang: Der Mann soll in verschiedenen Städten Frauen auf offener Straße sexuell belästigt und Menschen bedroht haben. Die Taten ereigneten sich unter anderem in Köln, Frankfurt und Oberhausen.
Erinnerungslücken und frühere Verfahren
Der psychisch erkrankte Beschuldigte hatte die Vorwürfe bestritten. Er könne sich an nichts erinnern und sei überzeugt, niemals jemanden geschlagen zu haben. Bereits in der Vergangenheit stand der 27-Jährige mehrfach vor Gericht – wurde jedoch meist aufgrund von Schuldunfähigkeit nicht verurteilt.
Staatsanwaltschaft fordert dauerhafte Unterbringung
Zum Schutz der Allgemeinheit fordert die Staatsanwaltschaft die dauerhafte Unterbringung des Mannes in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung. Das Sicherungsverfahren soll morgen (13.02.) zum Abschluss kommen.