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Treffen in Hamborn endet mit mutmaßlicher Verschleppung
© Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services
Treffen in Hamborn endet mit mutmaßlicher Verschleppung
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26-Jähriger in Duisburg verschleppt und beraubt

Die Polizei Duisburg ermittelt nach einem erpresserischen Menschenraub in Hamborn und Neudorf-Nord. Fünf Männer sollen einen 26-Jährigen verschleppt haben. Was bisher bekannt ist.

Veröffentlicht: Freitag, 08.05.2026 14:56

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Die Duisburger Polizei ermittelt nach einem erpresserischen Menschenraub zum Nachteil eines 26-Jährigen. Nach Angaben der Polizei wollte sich der Mann am 30. April gegen 21 Uhr an der Obermarxloher Straße in Hamborn mit einem Bekannten treffen. Stattdessen seien dort fünf Männer in einem schwarzen Mercedes V-Klasse erschienen. Die Gruppe habe den 26-Jährigen aus Münster verschleppt und später ausgeraubt. Weitere Details zu den Hintergründen hat die Polizei bislang nicht genannt. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.

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Verdächtiger Wagen in Neudorf-Nord fällt Zeugen auf

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Aufmerksam gewordene Zeugen meldeten der Polizei einen schwarzen Wagen mit geöffneten Türen am Kammerweg in Neudorf-Nord. Der Ort liegt in der Nähe einer Sportanlage. Als Einsatzkräfte eintrafen, seien fünf Personen über einen Schotterweg in Richtung Aktienweg geflüchtet. Die Beamten fanden den 26-Jährigen im Fahrzeug. Ein Rettungswagen versorgte den Verletzten zunächst am Einsatzort. Danach kam der Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

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Polizei Duisburg bittet um Hinweise zu den Tätern

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Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern laut Polizei weiter an. Gesucht werden nun Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Besonders wichtig sind nach Angaben der Ermittler Hinweise zu den fünf Männern und zum schwarzen Mercedes V-Klasse. Auch Beobachtungen im Bereich Obermarxloher Straße, Kammerweg und Aktienweg können relevant sein. Wer Angaben machen kann, soll sich bei der Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 melden. Weitere Informationen zu den Tatverdächtigen liegen bisher nicht vor.

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